Archiv für den Monat: August 2010

Mobiles Internet mit Vodafone USB Stick K3565-Z

Ich suche schon länger nach einer bezahlbaren Fallback-Internetlösung per Mobilfunk. Vor einiger Zeit bot Vodafone seinen USB Stick K3565-Z für 10€ an, zusammen mit dem flexiblen Websessions-Prepaid-Tarif.
Nachdem ich recherchiert hatte, dass die Hardware unter Linux lief, bestellte ich den Stick, zwei Tage später stand der Paketbote vor der Haustür und rückte den Stick gegen 10€ heraus.
Ein erster Schnelltest unter Ubuntu 10.04 ergab, dass der Stick zunächst als Massenspeicher erkannt wird, sich dann aber via modeswitch als UMTS-Modem einnistet.
Dabei habe ichs erstmal für einige Tage belasssen, weil es erstmal anderes zu tun gab.
Heute wollte ich das Ganze mal richtig ausprobieren.
Der Stick stand auf meinem Networkmanager-Applet als WWAN-Verbindung und meldete beim Versuch, ihn zu aktivieren, eine fehlende PIN. Also in die Konfiguration, Vodafone-Websessions eingetragen, PIN eingegeben und das Ding lief. Für 5 Minuten kann man da übrigens kostenlos „schnuppern“, so dass beim Testen keine Kosten anfallen. An den vodafone-Proxy muss man sich übrigens erst gewöhnen, der komprimiert Grafiken sehr stark. Andererseits sind auch die Trafficgrenzen durchaus knapp gehalten. Als Standardlösung ist das nichts, für unterwegs und in Notfällen aber deutlich besser als Nichts.
Das Ding läuft also unter Ubuntu *ootb* – völlig schmerzfrei. Damit steht auch unterwegs abseits von öffentlichen WLANs einem schnellen Blick ins Netz nichts mehr im Wege …