Archiv für den Monat: April 2013

Conky und Unity – endlich Harmonie!

conky
conky

Ich nutze seit Jahren unter Linux conky als Systemmonitor. So habe ich wichtige Informationen wie Systemlast, Speicher- und Swapverbrauch, Taktfrequenz, CPU-Temperatur Lüfterdrehzahl und Akkustand immer im Blick.  Das funktioniert an sich sehr gut, auch unabhängig vom verwendeten Desktop. Conky wird über eine Konfigurationsdatei .conkyrc im Heimatverzeichnis gesteuert – dort kann man angeben, welche Informationen man wie und wo auf dem Desktop präsentieren will. Wer will, kann conky auch optisch aufpeppen – ich bevorzuge für mich da eine schlichte, puristische und ressourcenschonende Darstellung.

Unter Unity war das Vergnügen nun getrübt – ein Klick auf den Desktop brachte conky zum Verschwinden, im Netz suchen und an der Konfiguration herumfummeln brachte keine Abhilfe. Das ist schade, da ich Unity inzwischen richtig brauchbar finde, aber ungern auf conky verzichten möchte. Conky und Unity – endlich Harmonie! weiterlesen

Twittern unter Ubuntu – Gib Polly einen Keks

Icon
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Twitter macht so über die Website nicht wirklich Spaß. Mit einem externen Client ist es leichter möglich, die Übersicht über Themen, Personen und Reaktionen zu haben. Nun gibt es Clients als natives Programm und als Browserplugin. Twittern unter Ubuntu – Gib Polly einen Keks weiterlesen

Das generische Femininum und die Notwendigkeit, über Dinge zu reden

Huhn und Hahn
Huhn und Hahn

Wieder einmal eine Sprachdebatte. Nach dem Binnen-I der 90er wird nun darüber diskutiert, ob die Verwendung des generischen Femininums den Sexismus der Sprache heilen kann. Der politische Geschäftsführer der Piratenpartei Johannes Ponader macht am Beispiel seines Twitter-Pseudonyms vor, wie das aussehen kann: Piratin Johannes nennt er sich. Das irritiert, das polarisiert. Und es ist wichtig, dass es das tut. Aber es wirft das Postulat, „postgender“ zu sein, zurück in einer Debatte, die seit den 70er Jahren geführt wird.

Sprache ist sexitisch

Kritiker führen wieder an, die übliche, männliche Form sei nicht diskriminierend, Frauen seinen immer „mitgemeint“. Es sei einfach gewachsenen Sprachtradition. Das ist so nicht richtig.

Sprache formt das Denken. Was wir nicht aussprechen können, nicht formulieren können, bleibt vages Gefühl, kann nicht Gedanke werden. Ist Sprache patriarchalisch, dann ist es auch das Denken. Das generische Femininum und die Notwendigkeit, über Dinge zu reden weiterlesen

Swap as swap can … Eingriff in das Swap-Management unter Linux

Tux
Tux

Irgendwie nervte es die letzte Zeit: nach einigen Stunden Benutzung war der Arbeitsspeicher aufgebraucht, die Kiste swappte auf die Auslagerungsdatei, einzelne Programme, die länger nicht genutzt waren, mochten überhaupt nicht wieder aktiv werden. Mit 4GB Hauptspeicher ist die Kiste nun auch zwar nicht üppig, aber doch ausreichend ausgestattet. Es musste etwas passieren, alle zwei Stunden ausloggen und neu anfangen konnte nicht die Lösung sein. Hauptverursacher des Dilemmas ist Google Chrome, der zum Speicherfressen neigt – eine ehrwürdige Tradition aller Webbrowser seit seligen Netscape-Zeiten, immer noch keine wirkliche Besserung in Sicht. Swap as swap can … Eingriff in das Swap-Management unter Linux weiterlesen

Hühnerkram zum Sechsten …

Hahn
Hahn

So, nun ist es endlich wärmer und es macht Spaß, etwas draussen zu unternehmen. Deshalb waren wir gestern mal längere Zeit bei den Hühnern draussen und ich habe ein paar Fotos gemacht – die Federn schillern schön im Sonnenlicht, das macht endlich mal wieder Spaß! Hühnerkram zum Sechsten … weiterlesen

Warum Konservative alles zerstören

Konservativ kommt von conservare, bewahren, konservieren. Konservative Parteien stehen nach aussen für Bewahrung von Traditionen und überkommenen Lebensweisen. Aber wie äussert sich das im politischen Alltag?
Lippenbekenntnisse zur Wertschätzung von Familie, Glaube und Sitte stehen einer faktischen Zerstörung der Lebensgrundlagen entgegen, Deregulierung und Entfesselung erzeugen einen Veränderungsdruck und eine wachsende Unsicherheit. Warum Konservative alles zerstören weiterlesen

Hexchat – Ein Nachfolger für XChat?

Wer mich kennt, weiss, dass ich manchen inzwischen archaischen Netzdiensten anhänge und diese auch noch aktiv nutze, soweit das noch sinnvoll ist. Ein Service, auf den ich nicht verzichten möchte, ist das Chatsystem IRC (meine Linksammlung dazu). Da mich die eingeschränkten IRC-Fähigkeiten des sonst fantastischen Multiplattform-Instant-Messengers Pidgin nicht überzeugen können, nutzte ich für IRC XChat. XChat gab es für Linux und Windows und war als Spezialist für IRC ein Powertool, welches keine Wünsche offen ließ. Leider wird das Programm seit 2010 nicht mehr weiter entwickelt, so dass sein Ende in Sicht ist.  Hexchat – Ein Nachfolger für XChat? weiterlesen