Achter Marburger Webmontag

Gestern war der achte Marburger Webmontag, und nach einer längeren Pause habe ich es endlich mal wieder geschafft, teilzunehmen. Auch diesmal fand der Webmontag wieder in den Räumen der tripuls media innovations gmbh statt, die auch wieder für Snacks und Getränke sorgte. Ausserdem lud in den Pausen ein Original-C64 mit Sportspielen zum Zocken ein. Nach dem Ankommen und einer Vorstellungsrunde ging es dann auch los.

Tassilo Gröper stellte das CSS-Framework SASS vor. Sein Vortrag „CSS with superpowers: SASS“ zeigte auf, wie sich durch den Einsatz von SASS die Erstellung von Styles einfacher und kompakter gestalten lässt. Der Einsatz von Vaiablen, Nesting und Parenting ergänzt CSS um sinnvolle Features. Gleichzeitig lassen sich Fehler vermeiden, da invalide Konstrukte nicht kompiliert werden.

Im Beitrag „Wer bist Du? Prinzipien und Protokolle für Authentifizierung im Web“ von Christian Stübner ging es dann um Authentifizierung und Identifikation in Webanwendungen. Dabei wurden gängige Techniken auf Vor- und Nachteile geprüft und etablierte und standardisierte Techniken wie Login über Facebook, Google oder Twitter sowie OpenID vorgestellt.

Nach der Pause ging es dann weiter mit Henryk Liebezeits Beitrag „Was bist du – Mensch oder Maschine?  Captcha und Alternativen“. Webformulare müssen die missbräuchliche Nutzung verhindern und benötigen dazu Techniken, die ermitteln können, ob ein Mensch das Formular ausfüllt oder ein Bot. Oft begegnen einem zu diesem Zweck Captchas – dass diese nicht immer die beste Lösung darstellen, war ein Fazit des Beitrags.

Den Abschluss machte Kerstin Probieschs Einblick in die Arbeit des W3C „Wie arbeiten W3C Working Groups und warum dauert das immer so lang?“. Dabei konnte man einen plastischen Einblick in die Arbeitsweise eines Standardisierungsgremiums gewinnen, welches ja durchaus wichtige technische Entscheidungen trifft.

Da der Chinese in der Nachbarschaft immer noch nicht eröffnet hat (ich habe gehört, dass es nun nicht mehr lange dauern kann), traf sich ein kleiner Teil der Gruppe anschließend in der Innenstadt bei Bier, Wein und Tapas und verlor sich im Abstrusen. Vielleicht mehr davon beim nächsten Mal 😉

Übrigens hat der Marc Nemitz auch zum 8. Webmontag gebloggt.

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