flickr relauncht – 1 Terrabyte Speichrplatz für eure Fotos

Irgendwie hatte ich von Yahoo-Diensten nicht mehr viel erwartet. Yahoo kaufte irgendwas auf und dann wurde es kaputtgemacht. Flickr als Bilderdienst hatte da um 2005 ein Imageproblem, als neben Korea ausgerechnet die Streams für Deutschland zensiert wurden. Damals bin ich zu Ipernity abgewandert und gedacht, das Kapitel flickr habe sich komplett erledigt. Ipernity nahm freudig die flickr-Flüchtlinge auf und glänzte zunächst mit persönlicher Ansprache und guter Community. Menschen mit Gesicht nahmen die Neuankömmlinge an die Hand, die Atmosphäre war sehr kuschlig und der Dienst ermöglichte neben dem Teilen von Fotos auch das Teilen anderer Dokumente, eine konfigurierbare Startseite und ein persönliches Blog machten das Paket rund.

Mein flickr

Mein flickr

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Lies mal wieder: Isaac Asimov – Die Stahlhöhlen – Die nackte Sonne – Aurora

Robot 1

Robot 1

Wenige Science Fiction Autoren haben ein ähnlich Raum und Zeit umspannendes Gesamtkonzept entwickelt wie der russisch-amerikanische Biochemiker Isaac Asimov (1920 – 1992) mit seinem Foundation-Zyklus, welcher die Besiedlung und Kolonisierung des Weltraums durch die Menschheit umfasst.

Dabei sind die drei Romane um den Polizeibeamte Elijah Baley am Anfang des Komplexes angesiedelt: Die Erde ist überbevölkert, eine Welle Auswanderer hat einige entfernte Planeten besiedelt, die sich kulturell völlig von der Erde abgelöst haben. Weiterlesen

Copy – Daten in der Cloud speichern und sharen mit Fair-Use-Policy

Cloudspeicher bekommt man inzwischen nachgeworfen. Neben eigenen Angeboten der Betriebssysteme (Windows Live, Apple iCloud, Ubuntu One) und den rudimentären Angeboten der Freemailer gibt es dedizierte Dienste  die völlig plattformunabhängig Cloudspeicher anbieten, wie  Dropbox, Sugarsync, 4shared, box.

Nun betritt ein Anbieter Neuland: Copy bietet als erster Anbieter eine “Fair-Use-Policy”. Bei allen Anbietern läuft das Teilen bislang so, dass der verbrauchte Speicherplatz der geteilten Daten allen Beteiligten abgezogen wird – letztendlich wird also dann, wenn Daten geteilt werden, mehrfach bezahlt. Copy vergleicht das mit einem gemeinsamen Essen mit Freunden, wo dann jeder die Gesamtrechnung zahlen muss. Das finden die Leute bei Copy unfair – deshalb belasten sie bei geteilten Daten den Cloudspeicher anteilig. Teile ich 6 GB mit zwei Freunden, belastet das mein Konto nur mit 2 GB. Weiterlesen

Breakout wird 37

Ataris Breakout werden viele Ältere noch als eines der ersten “Computerspiele” kennen, obwohl die Originalversion noch kein echtes Computerspiel war – die Logik wurde in Hardware als Schaltkreis gebaut und nicht programiert. Das Gamedesign stammt von Nolan Bushnell, während die Elektronik Steve Wozniak (ja, genau der, der später die Apple-Computer zusammenlötete) entwarf. Seit dieser Zeit hat das Spiel unzählige Varianten und Wiederauflagen erlebt und ist mit Sicherheit eines der markantesten Spiele aller Zeiten.

lbreakout

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Das Spielprinzip ist simpel – mit einem Paddel werden Bälle von unten gegen eine “Mauer” geschlagen, die Mauersteine lösen sich auf und der Ball prallt ab und muss aufgefangen und zurückgeschlagen werden. Für getroffene Steine gibt es Punkte, hat man ein Level abgeräumt, kommt das nächste, schwierigere.

Ihr wisst ja noch: Computerspiele waren damals realistischer als heute: Du kannst nicht gewinnen. Es wird immer härter und am Ende stirbst du ;-)Weiterlesen

Distraction free writing zum Zweiten – Focus Writer

Ich hatte vor fast genau einem Jahr über distraction free writing unter Linux gebloggt und dort den Editor PyRoom vorgestellt. Wem nun PyRoom mit seinem einfarbigen Hintergrund zu puristisch ist oder wer sich partout die Tastenkombinationen nicht merken kann, findet mit Focus Writer  vielleicht eine Alternative.

Focus Writer

Focus Writer

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Bier und Aufklärung. Mythen und Realität eines Genussmittels

Bier

Bier

Angeregt von Tim Pritloves wunderbarem drei Stunden langen Interview mit dem Hobbybrauer Andreas Bogk habe ich ein wenig zum Thema Bier recherchiert. Was dabei zutage kommt, ist manchmal unappetitlich und zeigt wieder einmal, wie Desinformation funktioniert und Menschen dazu bringt, wider jede Vernunft und Logik Positionen einzunehmen, die ihren ureigensten Interessen zuwiderlaufen.

 

Der Mythos

Redet man mit Leuten über Bier, kommt bis in aufgeklärt-internationalistische Kreise ein Stolz auf das deutsche, nach dem Reinheitsgebot gebraute Bier zu Tage. Biertrinker aller Länder seien neidisch auf die Situation, Bier sei überhaupt das gesündeste und natürlichste Lebensmittel, ein reiner Göttertrank.
Das lässt sich schon nach einigen Bieren nicht ganz glauben, nüchtern wird da erst recht kein Schuh draus. Weiterlesen

Hör mal wieder zu – Podcast statt Dudelfunk

Unentdeckte Welten

Nachdem dieser Bereich des Internet bisher von mir wenig beachtet wurde, merke ich, dass ich da etwas versäumt habe: Podcasts sind praktisch, lassen sich unterwegs im MP3-Player hören oder übers Autoradio (Das Cassettenradio unserer 20 Jahre alte Karre wurde zu diesem Zweck mit einem Cassettenadapter aufgerüstet) und bieten ein interessantes Programm abseits vom Mainstreamradio.

 

Ohren im Augenmedium

Podcasts sind im World Wide Web gehostete Audiosendungen, die per RSS abonniert werden können. Will man die Sache nicht selbst überwachen, bietet sich eine entsprechende Software an, eine Art RSS-Reader für Audio … Weiterlesen

Conky und Unity – endlich Harmonie!

conky

conky

Ich nutze seit Jahren unter Linux conky als Systemmonitor. So habe ich wichtige Informationen wie Systemlast, Speicher- und Swapverbrauch, Taktfrequenz, CPU-Temperatur Lüfterdrehzahl und Akkustand immer im Blick.  Das funktioniert an sich sehr gut, auch unabhängig vom verwendeten Desktop. Conky wird über eine Konfigurationsdatei .conkyrc im Heimatverzeichnis gesteuert – dort kann man angeben, welche Informationen man wie und wo auf dem Desktop präsentieren will. Wer will, kann conky auch optisch aufpeppen – ich bevorzuge für mich da eine schlichte, puristische und ressourcenschonende Darstellung.

Unter Unity war das Vergnügen nun getrübt – ein Klick auf den Desktop brachte conky zum Verschwinden, im Netz suchen und an der Konfiguration herumfummeln brachte keine Abhilfe. Das ist schade, da ich Unity inzwischen richtig brauchbar finde, aber ungern auf conky verzichten möchte. Weiterlesen

Twittern unter Ubuntu – Gib Polly einen Keks

Icon

Icon

Twitter macht so über die Website nicht wirklich Spaß. Mit einem externen Client ist es leichter möglich, die Übersicht über Themen, Personen und Reaktionen zu haben. Nun gibt es Clients als natives Programm und als Browserplugin. Weiterlesen

Das generische Femininum und die Notwendigkeit, über Dinge zu reden

Huhn und Hahn

Huhn und Hahn

Wieder einmal eine Sprachdebatte. Nach dem Binnen-I der 90er wird nun darüber diskutiert, ob die Verwendung des generischen Femininums den Sexismus der Sprache heilen kann. Der politische Geschäftsführer der Piratenpartei Johannes Ponader macht am Beispiel seines Twitter-Pseudonyms vor, wie das aussehen kann: Piratin Johannes nennt er sich. Das irritiert, das polarisiert. Und es ist wichtig, dass es das tut. Aber es wirft das Postulat, “postgender” zu sein, zurück in einer Debatte, die seit den 70er Jahren geführt wird.

Sprache ist sexitisch

Kritiker führen wieder an, die übliche, männliche Form sei nicht diskriminierend, Frauen seinen immer “mitgemeint”. Es sei einfach gewachsenen Sprachtradition. Das ist so nicht richtig.

Sprache formt das Denken. Was wir nicht aussprechen können, nicht formulieren können, bleibt vages Gefühl, kann nicht Gedanke werden. Ist Sprache patriarchalisch, dann ist es auch das Denken. Weiterlesen