Archiv für den Monat: Juni 2012

Leatherman zerbrochen

Werkzeug für die Ewigkeit oder alles Schall und Rauch?

Heute lag der erste Bauabschnitt unseres Hühnerstalles an. Bevor es richtig losging, mussten an den alten Türen, die die Wände ergeben werden, die Beschläge entfernt werden, Das klappte mit Akkuschrauber und diversem Schraubzeug recht gut. Irgenwann brauchte ich für einen festsitzenden Stift mal schnell eine Zange und griff selbstverständlich nach meinem Leatherman Skelettool, den ich eigentlich immer griffbereit habe, wenn ich arbeite, falls ich eben schnell mal ein Werkzeug brauche. Diesmal krachte es, und ich hatte drei Teile in der Hand, Die Zange war einfach an zwei Stellen gebrochen. Werkzeug für die Ewigkeit oder alles Schall und Rauch? weiterlesen

Verschwörungen, Theorien und das wahre Leben – von der Flucht vor der Realität

Warum Aliens für uns gefährlich sind und wie die wahre Weltverschwörung funktioniert …

Immer wieder trifft man auf sie – im Web oder im persönlichen Gespräch, auf Partys oder sonstwo. Menschen, die im Augenblick vorher noch als vernünftige Zeitgenossen galten, fangen an, von dunklen undurchschaubaren Mächten und abstrusen Bedrohungen zu erzählen und seltsame Zusammenhänge zu konstruieren.

Eigen ist ihnen ein großes Misstrauen gegenüber etablierten, offiziellen Institutionen, stattdessen werden dubiose „Geheimquellen“ herangezogen oder „Insider“ zitiert, die angeblich von der offiziellen Meinung ausgeschlossen würden. Vermeintliche Unstimmigkeiten in offiziellen Darstellungen werden dabei als Aufhänger benutzt, um die Glaubwürdigkeit der offiziellen Quellen anzuzweifeln. Benutzt man die selbe Methode gegenüber den „Alternativquellen“ des Anhängers der Verschwörungstheorie, wird dies vehement abgelehnt und als „Beweis“ dafür gewertet, dass man von den offiziellen Stellen komplett assimiliert sei.
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Kasse

Sichere und trotzdem leicht zu merkende Passwörter erstellen

Passwörter sind nervig: die, die man sich merken kann, sind unsicher. Die, die als sicher gelten, kann sich kein Mensch merken – die landen dann als Post-It auf dem Monitor oder als Liste im Notizbuch und werden dadurch wieder unsicher. Dabei ist es gar nicht so schwierig, die scheinbar unvereinbaren Ansprüche „sicher“ und „leicht merkbar“ zusammenzubringen …

Passwörter gelten als sicher, wenn Sie aus mindestens 8 Zeichen bestehen, Zahlen, Groß- und Klerinschreibung und Sonderzeichen enthalten und kein Wort bilden, das in einem Wörterbuch steht oder einen Begriff darstellt.  Sichere und trotzdem leicht zu merkende Passwörter erstellen weiterlesen

RecordMyDesktop

Screencasts unter Linux – RecordMyDesktop

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und ein Film sind tausend Bilder – am besten kann man erklären, in dem man zeigt, wie es geht. Auf dem Desktop ist das viel einfacher, als zu versuchen, etwas zu beschreiben. Nur, wie kommt man zu dem Film? Man lässt einfach den Desktop aufnehmen und speichert das als Film ab. Dafür gibt es Screencast-Programme. Screencasts unter Linux – RecordMyDesktop weiterlesen

Blockly – Programme visuell zusammenklicken

Gestern postete Dom in seinem neuen Blog Dom Blogs Nicht!!! eine nette Spielerei: Google schafft auf Google Code eine visuelle Programmierumgebung Blockly, in der man sich Programme aus vorgefertigten Codeblöcken einfach zusammenstellen kann. Das verführt leider auch zu einfachen Spielereien, aber man kann damit durchaus ernsthaft programmieren. Nachdem Dom das Labyrinth quasi per Handsteuerung durchlaufen hatte, regte sich mein Ehrgeiz, das besser zu machen. Eine echte Programmlogik musste her, die es ermöglichte, auch andere Labyrinthe zu durchlaufen. Blockly – Programme visuell zusammenklicken weiterlesen

Jupiter – ein Hardware-Kontrollapplet für Linux

Über einen Blogartikel bei maketecheasier.com bin ich über ein kleines, sehr nützliches Tool gestolpert: Jupiter. Jupiter ist ein kleines Applet, welches es ermöglicht, die CPU-Leistung und den damit einhergehenden Energieverbrauch im laufenden Betrieb einzustellen.

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4 Jahre WDSL von den Stadtwerken Marburg

Eine Bilanz

Als wir vor 4 Jahren unser Traumhaus kauften, zeigte sich ein mächtiger Schatten über den sonst optimalen Bedingungen (Garten, gute Infrastruktur, Bus und Bahn fast vor der Tür, Fahrradweg bis in die Stadt, und Natur in der Nähe). Es gab keinen vernünftigen Internetzugang.

Als selbstständiger Webentwickler bin ich darauf aber angewiesen.

Die Telekom hielt DSL light für möglich, aber nicht sicher und verwies auf ihre ISDN-Flat für 80 EUR im Monat, für alle Fälle. Schon DSL light wäre aber nicht praktikabel gewesen, wegen des mageren Upstreams von 64kb/s. Eine Alternative musste also her. Kabel findet auch nicht statt, und LTE war noch nicht gestartet. UMTS wäre zu teuer und wegen der Trafficlimits nicht praktikabel gewesen. Zum Glück gabs das WDSL-Angebot der Stadtwerke Marburg: Wenn ich mich recht erinnere, waren das bei Vertragsabschluss 1000 kb/s Down/ 1000 kb/s up (der Upstream ist für mich sehr wichtig) bei 20 GB Inklusiv-Volumen.

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Hühnerkram, zum Ersten …

Unverhofft kommt oft. Jedenfalls kamen sie jetzt ziemlich plötzlich, die drei Hühner, die auf der Geburtstagsparty meiner Liebsten auftauchten und blieben.

Daran gedacht hatten wir schon länger, auch bereits eine Interessengemeinschaft gegründet, ein wenig Informationen gesammelt. Alles schwebte aber angenehm im vagen Raum einer möglichen Zukunft.

Dann der Anruf einer guten Freundin und Hühnerinteressengenossin mitten im Aufbau der Gartenpavillons: Drei Hühner, ausgewachsen aber noch nicht zu alt, bisher Bodenhaltung, andernfalls wandern sie in die Suppe, wäre das nicht die Überraschung, Zubehör wäre auch kein Problem, einen schnelle Entscheidung sei erforderlich.

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Telefone

Das Netz verändert sich …

Ein paar Gedanken zu gestern, heute und morgen

Als ich angefangen hatte, mich mit dem Internet zu beschäftigen, suchte man Informationen oder orientierte sich über Web-Portale nach Interessengebieten. Man ging ins Netz, wenn man etwas suchte. Das konnte eine Ware sein, eine Information, ein Rat. Man landete in einem Webshop, einer Bezugsquelle, einer Nachrichtenseite oder einem Blog, einer Hilfeseite oder einem Forum.
Immer stand aber am Anfang das Interesse an etwas, das zielgerichtete Suchen.
Manchmal fand man dann in Foren Gleichgesinnte und blieb. Manchmal ging man wieder, wenn sich die Interessen veränderten, manchmal blieb man, wurde aktiver, Teil der Community, lernte möglicherweise seine Mitforis persönlich kennen und es entstanden Freundschaften. Viel entstand auch im gemeinsamen Meistern der Technik und ihrer Tücken. Gut, Onlinezeit wurde in Minuten abgerechnet und war teuer, Berieselung war einfach nicht finanzierbar. Der Nutzer ging gezielt rein und wieder raus, wenn er hatte, was er wollte.

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Schreibmaschine

Die Verweigerung des Dazulernens, wenn es um Computer geht

Ein Appell …

Wenn ich mich unter gesellschaftlich oder politisch interessierten Menschen bewege, fällt mir immer öfter etwas auf, das ich nicht ganz verstehen kann, was mir aber immer mehr auf die Nerven geht, da es die wichtige – gesellschaftliche oder politische – Arbeit erschwert: Die Weigerung, die Benutzung des Internets und seiner Werkzeuge zu erlernen.

Im Alltagsleben ist doch auch klar, dass bestimmte Fähigkeiten erlernt werden müssen: Für den öffentlichen Verkehr macht die Grundschule soweit fit, dass wir zu Fuß und mit dem Fahrrad zurecht kommen, zum Führen eines Motorfahrzeuges benötigt man den Nachweis einer entsprechenden Ausbildung.
So oder so ähnlich läuft das in allen Lebensbereichen: Man erlernt etwas und darf das dann nutzen. So habe ich irgendwann Ende der 80er Jahre einen Filmvorführerschein bei der Kreisbildstelle gemacht, um Projektoren und Filme ausleihen und vorführen zu dürfen.

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