Archiv der Kategorie: Linux

Spieglein, Spieglein auf der Platte: Mediawiki-Mirror zum Offline-Lesen

Der Zugriff aufs Netz im digitalen Entwicklungsland

NetzIn Deutschland ist es immer noch ein wenig Glückssache, ob am Ort der körperlichen Anwesenheit Internet überhaupt oder in brauchbarer Performance angeboten wird.  Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf öffentlichen Plätzen oder in der Gastronomie: nirgends ist WLAN selbstverständlich oder funktioniert, wenn es angeboten wird. Und Mobilfunk- Internet ist teuer, beschränkt und auch nicht immer verfügbar, so lange man sich nicht ein komplettes SIM-Kartenspiel leisten kann oder will, und selbst dann nicht. Spieglein, Spieglein auf der Platte: Mediawiki-Mirror zum Offline-Lesen weiterlesen

Unusability

TaschenrechnerIch weiss nicht, ob das jetzt nur mein subjektives Empfinden ist, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Usability von Betriebssystemen, Computeranwendungen, Smartphone-Apps und ähnlichem Gelöte stagniert wenn nicht sogar zurückgeht. Unusability weiterlesen

Visual Studio Code unter Ubuntu

Die Katze im Sack

Gestern auf der Build Developer Conference ließ Microsoft eine Katze aus dem Sack: Man  veröffentlicht eine plattformübergreifende IDE Visual Studio Code für Windows, MacOS und Linux. Viele auch Microsoft-kritische Entwickler loben Visual Studio, und gute Entwicklungsumgebungen sind eher rar. Eine frühe Version gabs gleich zum Download, also musste ich das mal antesten. Visual Studio Code unter Ubuntu weiterlesen

#Blogstöckchen Linux Opensource und Bloggen?

Ich nehme mal das Stöckchen vom Dom  auf.

Der Maschinenraum

Alte Technik
Alte Technik

Blogsoftware ist WordPress – eine selbstgehostete Installation auf gemieteten Webspace. Das bietet mir den Luxus einer gut gepflegten und betreuten Software und die Freiheit, es ganz nach meinen Bedürfnissen anzupassen und zu ergänzen. #Blogstöckchen Linux Opensource und Bloggen? weiterlesen

Thomas war allein …

Bildschirmfoto vom 2014-09-26 10:53:22Thomas ist eine künstliche Intelligenz. Repräsentiert wird er durch ein rotes, aufrecht stehendes Rechteck. Thomas ist durchschnittlich begabt, kann springen und sich bewegen. Nun muss er seine Umwelt erkunden und durch verschiedene Hindernisse und Aufgaben den Ausgang finden. In späteren Leveln trifft er dann noch den kleinen, weniger sprungbegabten und zynischen Chris, den großen und sprungbegabten John sowie die massive Claire, die sich dadurch, dass sie schwimmen kann, als Superheldin qualifiziert. Viele Level lassen sich nur dadurch lösen, dass man im Team die individuellen Fähigkeiten geschickt kombiniert und dadurch alle sicher zu ihrem individuellen Ausgang bringt. Später trifft man noch auf weitere Figuren mit jeweils individuellen Fähigkeiten. Thomas war allein … weiterlesen

Linux und Hardware – immer wieder mal frickeln …

Tux
Tux

Letzte Woche knallte es. Nach einem routinemäßigen Systemupgrade hatte ich meine normale Unity-Oberfläche nicht mehr. Der Notfallmodus ging noch, sonst aber nicht viel. Das heisst also bei Ubuntu „Long Time Support“. Drei Monate vor der nächsten LTS und drei Jahre vor Supportende crasht einfach mal so die Grafik beim Upgrade.

Eine Netzrecherche brachte wenig Erhellendes, auffällig war allerdings, dass der proprietäre AMD fglrx-Treiber nirgend auftauchte, obwohl der doch eigtentlich für die Ausgabe verantwortlich sein sollte. Die Konfigurationstools meldeten, er sei nicht oder fehlerhaft installiert, die xorg.conf sah aber korrekt aus und im Paketmanager standen die entsprechenden Pakete als installiert. Keiner weiss also was Genaues. Linux und Hardware – immer wieder mal frickeln … weiterlesen

Fremde Brüder – mit Ubuntu auf Android zugreifen

Das Nexus7-Frühstücksbrettchen macht zwar eine gute Figur als Netzterminal, aber irgendwie muss man ja auch lokale Inhalte drauf bringen und auf dem Tablet gespeicherte Daten wegsichern. Meine Ebooks nützen mir nicht in der Cloud, die will ich auch lesen, wenn ich kein Netz habe. Ein spontanes Anstöpseln erkannte den Androiden zwar als solchen, aber ausser das dessen Akku geladen wurde, passierte nichts. Fremde Brüder – mit Ubuntu auf Android zugreifen weiterlesen

Copy – Daten in der Cloud speichern und sharen mit Fair-Use-Policy

Cloudspeicher bekommt man inzwischen nachgeworfen. Neben eigenen Angeboten der Betriebssysteme (Windows Live, Apple iCloud, Ubuntu One) und den rudimentären Angeboten der Freemailer gibt es dedizierte Dienste  die völlig plattformunabhängig Cloudspeicher anbieten, wie  Dropbox, Sugarsync, 4shared, box.

Nun betritt ein Anbieter Neuland: Copy bietet als erster Anbieter eine „Fair-Use-Policy“. Bei allen Anbietern läuft das Teilen bislang so, dass der verbrauchte Speicherplatz der geteilten Daten allen Beteiligten abgezogen wird – letztendlich wird also dann, wenn Daten geteilt werden, mehrfach bezahlt. Copy vergleicht das mit einem gemeinsamen Essen mit Freunden, wo dann jeder die Gesamtrechnung zahlen muss. Das finden die Leute bei Copy unfair – deshalb belasten sie bei geteilten Daten den Cloudspeicher anteilig. Teile ich 6 GB mit zwei Freunden, belastet das mein Konto nur mit 2 GB. Copy – Daten in der Cloud speichern und sharen mit Fair-Use-Policy weiterlesen

Distraction free writing zum Zweiten – Focus Writer

Ich hatte vor fast genau einem Jahr über distraction free writing unter Linux gebloggt und dort den Editor PyRoom vorgestellt. Wem nun PyRoom mit seinem einfarbigen Hintergrund zu puristisch ist oder wer sich partout die Tastenkombinationen nicht merken kann, findet mit Focus Writer  vielleicht eine Alternative.

Focus Writer
Focus Writer

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Conky und Unity – endlich Harmonie!

conky
conky

Ich nutze seit Jahren unter Linux conky als Systemmonitor. So habe ich wichtige Informationen wie Systemlast, Speicher- und Swapverbrauch, Taktfrequenz, CPU-Temperatur Lüfterdrehzahl und Akkustand immer im Blick.  Das funktioniert an sich sehr gut, auch unabhängig vom verwendeten Desktop. Conky wird über eine Konfigurationsdatei .conkyrc im Heimatverzeichnis gesteuert – dort kann man angeben, welche Informationen man wie und wo auf dem Desktop präsentieren will. Wer will, kann conky auch optisch aufpeppen – ich bevorzuge für mich da eine schlichte, puristische und ressourcenschonende Darstellung.

Unter Unity war das Vergnügen nun getrübt – ein Klick auf den Desktop brachte conky zum Verschwinden, im Netz suchen und an der Konfiguration herumfummeln brachte keine Abhilfe. Das ist schade, da ich Unity inzwischen richtig brauchbar finde, aber ungern auf conky verzichten möchte. Conky und Unity – endlich Harmonie! weiterlesen